
Ein kreativer Workshop für Menschen in Trauer
Manchmal sprechen Farben dort, wo Worte fehlen.
Trauer verändert das Leben. Was einmal vertraut und geordnet war, kann plötzlich chaotisch, unübersichtlich oder zerbrochen erscheinen. Jeder Mensch trauert auf seine eigene Weise – und jeder braucht seinen eigenen Weg, mit diesem Verlust umzugehen.
In unserem kreativen Workshop laden wir Sie ein, Ihrer Trauer auf eine besondere Weise zu begegnen: mit Farben, Formen und Ihrer eigenen Kreativität.
Malen ermöglicht einen Zugang zu Gefühlen, die sich oft nur schwer in Worte fassen lassen. Innere Bilder dürfen sichtbar werden – ohne etwas erklären oder darstellen zu müssen. Es geht nicht darum, ein „schönes Bild“ zu malen, sondern darum, dem Ausdruck zu geben, was Sie gerade bewegt.
Beim kreativen Gestalten dürfen sich Intuition, Emotion und Gedanken miteinander verbinden. So kann Schritt für Schritt Raum entstehen für das, was war, was ist und was werden darf.
Lassen Sie sich inspirieren von den Themen
- Trauer, Chaos, Neusortierung, bleibende Lücken, Hoffnung und neue Verbindungen. Vielleicht beginnt Ihr Bild mit dunklen, dichten Farben und entwickelt sich nach und nach weiter. Vielleicht entstehen kraftvolle Linien, sanfte Übergänge oder bewusst freigelassene Flächen – als Zeichen dafür, dass nicht alles gefüllt oder erklärt werden muss.
Es gibt kein richtig oder falsch.
Folgen Sie Ihrer Intuition, nehmen Sie wahr, was während des Malens entsteht, und erlauben Sie sich, den kreativen Prozess wichtiger zu nehmen als das fertige Bild.
Wir arbeiten mit
Wasserfarben, Finelinern, Stempeln
Eigene Farben und Stempel dürfen – wenn vorhanden – gerne mitgebracht werden. Alle weiteren Materialien werden von uns zur Verfügung gestellt.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Über eine freiwillige Spende freuen wir uns.
Bitte melden Sie sich bis 9. Oktober 2026 im Hospizverein Büro an.
Hospizverein Coburg e. V.
☎ 09561 790533 oder ✉ mail@hospizverein-coburg.de
“Trauer braucht keine Worte. Manchmal genügt eine Farbe, ein Pinselstrich oder ein Bild, das entstehen darf.“

